ESV BLS BLS AG Sportverein
Hauptmenü
Turnen
Länder Wettkampf, 1.- 4.September 2011 in Tschechien.
Der diesjährige 4-Länderwettkampf zwischen der Schweiz-Belgien-Polen und Tschechien fand im sommerlich warmen Prag statt.
Das Schweizer Team bestand aus 7 Athleten, 5 Athletinnen sowie 2 Coaches.
Da der Wettkampf dieses Mal schon am Freitagnachmittag stattfand und wir Schweizer erst am Freitagmorgen in Prag eintrafen, erwartete uns ein dichtgedrängtes Programm.
Nach der Ankunft eilten wir sofort via Hotel ans gemeinse Mittagessen, wo wir auf die anderen Nationen stiessen. Um 14h, das heisst nur etwa 4 Stunden nachdem wir angekommen waren fiel schon der Startschuss zum 100m der Männer, welcher der Wettkampf eröffnete.
Alles war gut durchorganisiert, die Zeitmessung funktionierte, genügend Kampfrichter waren vorhanden und wir Sportler gaben unser Bestes, kämpften um jede Hundertstelssekunde und jeden Zentimeter.
Während der 4x100m Stafette der Frauen spielten sich am Schluss noch beinahe dramatische Szenen ab. Da die Staffel so schnell gestartet wurde hatten die wartenden Läuferinnen gar nicht mitbekommen auf welcher Bahn das jeweilige Land lief. So kam es, dass die schweizer Schlussläuferin noch in letzter Sekunde die Bahn wechseln musste um den Stab der heranbrausenden 3. Läuferin noch in der Wechselzone zu übernehmen . Infolge dieses Durcheinanders lief die Schweiz nur als Zweite über die Ziellinie und die Enttäuschung war zu spüren, hatten wir uns doch den Sieg und somit die doppelte Punktzahl erhofft.
Umso grösser war aber sofort die Freude als wir erfuhren, dass die Tschechische Staffel einen Wechselfehler begangen hatte und deshalb disqualifiziert wurde
Durch diese Nachricht aufs Neue vollmotiviert warf unsere Athletin bei der anschliessenden Schlussdisziplin den Speer auf sehr gute 33m und sicherte sich somit den ersten Platz.
Diese erlangten 5 Punkte waren sehr hilfreich, dienten sie doch dazu, die Belgier noch im letzten Anlauf mit nur 1Punkt Unterschied zu schlagen.
Nein, für den ersten Platz hat es diesmal nicht gereicht, dafür landeten wir auf dem guten 3.Schlussrang, hinter den zu starken Polen und Tschechen.
Zufrieden mit unseren Leistungen konnten wir trotzdem sein, da wir das von userem Coach gesteckte Ziel erreicht hatten: nämlich die Belgier zu schlagen!:-)
Zur grossen Freude wurde beim Stadionbuffet Bier ausgeschenkt und eben dieses wohlverdiente kühle Bier schmeckte hervorragend.
Nach einem kurzen Frischmachen im Hotel folgte sogleich der Abschlussabend mit allen Teilnehmern inklusive Rangverkündigung.
Je nach Anzahl Einsätzen kamen da schon mal 1 bis 3 Medallien pro Person zusammen.
Danach verwöhnten uns die Tschechen mit einem üppigen Buffet mit allerhand Köstlichkeiten an Fleischgerichten. Der saftige "Hamme" fand bei den Schweizern aber am meisten Anklang, da man wenigstens wusste was man genau ass. Gut schmeckte es aber allemal.
Danach liessen wir den heiteren Abend mit Discomusik, viel Hüfteschwung und gutem tschechischen Bier bis in die frühen Morgenstunden ausklingen.
Am nächsten Morgen war nichts mit langem Ausschlafen. Da wir infolge unserer späteren Anreise schon den traditionellen Ausflug mit den anderen Nationen verpasst hatten, wolten wir schon noch etwas von dieser schönen Stadt sehen. Somit begaben wir uns schon früh am Morgen auf einen Stadtrungang mit anschliessender Shoppingtour.
Danach gings mit dem CNL schon wieder Richtung Heimat. Im Nachtzug liessen wir diese 2 letzten unvergesslichen Tage nochmals Revue passieren und stiessen auf unser super Team an. Der deutsche Schaffner wird uns sicher noch lange in guter Erinnerung behalten.:-)
OL & Leichtathletik-Kurs vom 08.05.09-10.05.09 in Leukerbad
Der diesjährige polysportive OL&Leichtathletik Kurs fand wiederum im schönen Leukerbad statt.
22 sportfreudige Personen trafen sich am Freitagnachmittag im bewährten Hotel Volksheilbad. Nebst den Erwachsenen nahmen auch 6 Kinder im Alter von 1-10Jahren am Kurs teil.
Am Nachmittag stand ein lockeres Minigolfen und ein anschliessendes bädele im hauseigenen Whirlpool auf dem Programm.
Nach dem leckeren Essen gabs einen gemütlichen Spielabend wobei Tabu bis zum Umfallen gespielt wurde.
Da uns am Samstagmorgen ein strahlendblauer Himmel erwartete, wurde das Programm kurzerhand umgestellt und wir absolvierten den Dorf-OL.
Wiederum galt es auf einem Plan diverse Posten zu finden welche im ganzen Dorf verteilt waren. Meistens waren es Nummern von Hydranten, es gab aber auch Menupreise oder Namen von Brunnen usw.zu notieren! Manchmal war es gar nicht so einfach die gut versteckten Posten zu finden, aber dank tatkräftiger Unterstützung seitens der netten Dorfbewohnern wurden alle gefunden und es ging niemand verloren!
Währen der intensiven Postensuche entdeckten einige noch eine interessante Weindegustation, welche natürlich besucht werden musste!
Am Nachmittag konnten wir in der Sporthalle unser Können im Tennis, Squash und Badminton unter Beweis stellen oder uns an der Kletterwand versuchen. Zum Teil lieferten wir uns schweisstreibende Matches, wobei aber immer der Spass im Vordergrund stand.
Anschliessend gönnten wir uns wiederum ein wohltuendes Bad im angenehm warmen Wasser oder schwitzten in der Sauna. Leider konnte sich einer unter uns nicht an die Verhaltensregeln in einer Sauna halten und bescherte uns eine prickelnde Dusche wobei er mit einem Schlauch mit eiskaltem Wasser wild um sich spritzte! Gäu Donat!!:-)
Nach soviel Bewegung hatten wir einen Bärenhunger und wir wurden nicht enttäuscht, die Mahlzeiten waren jedesmal währschaft und sehr lecker, inklusive Dessert!:-)
Nach dem Abendessen führte uns Donat noch die Dia-Show von der LA USIC in Indien vor, begleitet von indischer Musik, welche tolle Erinnerungen wieder auferleben liess!
Danach stürzten sich noch einige von uns in das Leukerbader Nachtleben, wo wir festellen mussten, dass man sich nicht mit Einheimischen im Töggele messen muss, sie sind einfach zu stark!
Am Sonntagmorgen standen eigentlich Unihockey und Volleyball auf dem Programm, aber auf Grund eines plötzlichen Anlasses der Musikgesellschaft Leukerbad hatten wir die Turnhalle leider nicht zu unserer Verfügung. Das war aber weiter nicht so schlimm und so vergnügten wir uns nocheinmal mit Tennis und Badminton.
Nach dem Mittagessen machten wir uns schon bald auf den zum Teil auch längeren Heimweg !
Es war ein tolles Sportweekend mit Jung und Alt und ich hoffe dass es nächstes Jahr auch wieder stattfinden wird.
Martina Schürch
Leichtathletik USIC in Pune (Indien) 2009
Vom ESV RM konnten wiederum
3 Frauen (Annina Gutmann, Martina Schürch und
Hier ein USIC Tagebuch:
7. Februar 2009 Endlich ist
es so weit! Die Vorfreude für diese USIC
war riesig. Jetzt trennen uns nur noch ein paar Flugstunden von unserem grossen
Abenteuer Indien. Auf dem 8-stündigen Flug testen wir das Boardunterhaltungssystem
auf Herz und Niere. Nach 5 Stunden „Wer wird Millionär“ spielen, knacken wir
auch endlich die Millionenfrage. Kurz vor Mitternacht landen wir in Mumbai. Als
erstes gilt es, unsere Dollars und Euros in indische Rupie umzutauschen und als
zweites müssen wir im Chaos von Autos und Leuten unser Bus finden. Auf der
stündigen Fahrt zum Hotel Sahil haben wir schon ein paar Eindrücke sammeln
können, was uns die nächsten zwei Wochen erwarten wird.
8. Februar 2009 Am Morgen
gehen wir rund ums Hotel auf Entdeckungstour. Am Nachmittag geht’s weiter nach
Pune. Auf der 200 Kilometer langen Fahrt ins „Gebirge“ haben wir genügend Zeit,
uns nochmals in die Reiseführer zu vertiefen, Landschaft zu betrachten etc.
Endlich in Pune angekommen, geht’s mit den Joggingschuhen zum Stadion. Bei
einem leichten Footing erkunden wir die beiden Tartanbahnen und das Stadion.
9. Februar 2009 6.00 Uhr
Tagwach in unserem Zimmer. Nach dem Frühstück gehen Annina und ich einlaufen.
Annina hat um 8.30 Uhr Weitsprung und ich 100 Meter Vorlauf. Beim Melden für
den Wettkampf wird mir jedoch mitgeteilt, dass keine Vorläufe stattfinden und
ich gleich den Final bestreiten kann. So bleibt mir noch ein wenig Zeit um als
Fan, Fotograf und Wasserträger im Stadion die Wettkämpfe zu verfolgen. Im
Finallauf konnte ich nicht vorne mitmischen, jedoch sicherte ich für unser Team
2 Punkte mit dem 7. Schlussrang. Das Niveau der anderen Länder war schon stark
über unserem. Aber in Indien und Russland sind Profisportler bei der Bahn
angestellt und somit waren die ersten vier Ränge jeweils schon fast sicher
vergeben…
Über den Mittag mieten wir
uns ein Taxi und besichtigen Pune und kehren rechtzeitig zu den glamourösen
Eröffnungsfeierlichkeiten im späteren Nachmittag zurück.
10. Februar 2009 06.00 Uhr
Tagwach. Nach dem Frühstück wärmen wir uns fürs Kugelstossen auf. Die
Wettkämpfe finden nach den internationalen Vorschriften statt. Das heisst auch,
dass vor dem Wettkampf alle Teilnehmer die Rucksäcke durchsuchen lassen müssen,
damit man nichts Verbotenes (elektronische Geräte, Getränke etc.) ins Stadion
schmuggeln kann. Gestern fanden die Kontrolleure in meinen Rucksack noch
WC-Papier und Hustenbonbons, was sie nicht kannten. Heute habe ich diese Sachen
im Hotel gelassen, da ich nicht wieder erklären wollte, dass es sich nicht um
mein Natel oder iPod handle... Sieht ja auch zum Verwechseln ähnlich aus!!! So
war die Kontrolle schnell vorüber und wir können uns auf den Wettkampf
konzentrieren. Martina liegt nach 5 Durchgängen noch auf Platz 3. Doch beim
letzten Durchgang hatte die Inderin jedoch einen sehr guten Wurf und drängt
Martina vom Podest. Ich lande auf dem 6. Schlussrang. So sichern wir fürs Team
wiederum 8 Punkte. Anschliessend verfolge ich auf der Tribüne die Wettkämpfe.
Wir fiebern mit Annina und Martina beim Sperrwurf mit. Der Wind hat zugenommen
und so war es für Annina fast nicht möglich, einen guten Wurf zu zeigen. Nach 4
ungültigen Versuchen klappt es beim 5. Wurf zum Glück doch noch und Annina
sichert sich die silberne Medaille. Herzliche Gratulation!

Am späten Nachmittag stand
die erste Staffel auf dem Programm. 4x100 Meter, jupii! Ich starte auf der 4.
Position. Als es endlich los geht, rast mein Herz vor Aufregung wie verrückt.
Bis zum 2. Wechsel sieht es nicht schlecht aus für uns. Aber dann passiert es…
Irgendwie schneiden sich die beiden Läuferinnen beim Wechsel den Weg ab. Durch
dieses Missgeschick waren wir nach 300 Meter am Schluss. Ich gebe nochmals
alles und kann bis auf wenige Hundertstel an Frankreich aufschliessen müssen
uns aber leider doch mit Rang 5 begnügen.
11. Februar 2009 Heute ist
Wettkampfspause und wir unternehmen einen Ausflug zu einem Tempel und einem
umgebauten Fort. Dort befindet sich jetzt ein 5 Stern Hotel wo wir uns lecker
verpflegen können. Am Nachmittag finden noch einige indische Shows statt.
12. Februar 2009 05.30 Uhr
Tagwach. O Schreck! Heute hätte ich eigentlich 200 Meter und 4X400 Meter
Staffel. Nur mein Verdauungssystem spielt verrückt. Sch….! So bleibt mir nicht
anders übrig, als Tabletten einzunehmen, Bouillon zu trinken und mit Zwieback
und Bananen wieder zu Kräften zu kommen. Am Nachmittag geht es mir zum Glück
wieder besser. Aber für den Wettkampf fühle ich mich zu wenig fit, so dass ich
das Staffelteam nur als Fan unterstützen kann.
Am Abend findet dann der gut
organisierte Abschlussanlass statt. Die Feier war zwar ein wenig kurz, hat aber
trotzdem riesigen Spass gemacht.
13. bis 21. Februar 2009 Am
Morgen fahren wir in Begleitung unserer Übersetzerinnen nach Pune. So lernen
wir viel Interessantes über das Land und Leute. Danach verabschieden wir und
von den Organisatoren und fahren zurück nach Mumbai. In Mumbai unternehmen wir
verschiedene Sachen. So hat uns zum Beispiel auch ein Inder auf eine Führung
durch die Victoria Station eingeladen. Dieser Bahnhof wird pro Tag von mehr als
3 Millionen Fahrgästen frequentiert. Nach 2 Tagen Mumbai reist die Hälfte des
Schweizer-Teams nach Hause und die andere Hälfte unternimmt noch eine Rundreise
nach Dehli, Agra (Taj Mahal) und Jaipur. Am 21. Februar 09 um 6.15 landen auch
wir „Plöischler“ wieder in Zürich. Von dieser Rundreise könnte ich natürlich
auch noch einiges erzählen, aber da müsste ich mit dem Redaktor ein paar extra
Seiten aushandeln. :-)
3-Länderturnier, 27.09.2008
Wiederum fand ein 3-Länderturnier statt, an welchem
auch Annina Gutmann und
Am 27.09.2008 durfte ich in Miedzyzdroje (Polen) den 3-Länder-Wettkampf in der Leichtathletik
zwischen der Schweiz, Belgien u. Polen mitbestreiten. Relativ untrainiert und
nicht mit der LA vertraut war ich mir bewusst, dass ich nicht zu Topleistungen
fähig sein würde.
Am Donnerstagabend ging’s
dann endlich los: Zuerst mit dem Nachtzug von Basel nach Berlin, anschliessend
weiter über die polnische Grenze bis Miedzyzdroje.
Geschafft von der langen Reise traf am Freitag Abend
das SVSE Team nach 22 Stunden Zugfahrt im Hotel Sporting ein. Mit 7 Herren und
4 Damen war das Team komplett. Nachdem alle Athleten ihre Zimmer bezogen hatten
wurde bei einem gemeinsamen Z’nacht und lockerer Atmosphäre der Abend genossen.
Ausgeschlafen und
optimistisch starteten wir am Samstagmorgen in den Tag. Die 8 Einzeldisziplinen
bei den Männern und die 5 Einzeldisziplinen bei den Frauen wurden mit guten
Leistungen absolviert. Als letzter wurde Christoph Hofmann auf die Probe
gestellt. Die Schweiz belegte vor dem 5000-m Lauf mit einem 1-Punkte Rückstand
auf Belgien den dritten Rang. Mit einer souveränen Leistung siegte jedoch der
Berner und sicherte somit der Schweiz den zweiten Rang hinter Polen.
Bei guter Laune wurden am
Abend die “Gschänkli“ zwischen den Nationen ausgetauscht. Anschliessend wurde
ausgelassen gefeiert, getanzt und gelacht. Nach einer langen und ausgiebigen
Nacht reiste am Sonntagmorgen der Grossteil des SVSE Teams nach Berlin, um dort
die Stadt zu besichtigen. Bei angenehmem Herbstwetter schlenderten wir durch
das Getümmel der Grossstadt, genossen unser Zmittag und eine feine
Cornet-Glace. Der Berliner Marathon, der an diesem Sonntag stattfand, stellte
die sportliche Krönung des Tages dar. Ich war begeistert von all den neuen
Eindrücken, von der Stadt Berlin und der Erfahrung als Ganzes.
Abschliessend darf ich
festhalten, dass mir unsere Polenreise super gefallen hat. Neben den
sportlichen Aspekten schätzte ich insbesondere die tollen Leute, mit denen ich
das Wochenende verbringen durfte.
Allen ein grosses Dankeschön
für die 4 tollen Tage!!
Nathalie Loretan
Leichtathletik
4-Länderturnier in Bern
Folgende ESV RM’ler nahmen an diesem Turnier teil: Kurt Schüpbach,
Christoph Sommer, Annina Gutmann, Ariane Burkhard,
Bei herrlichem Sommerwetter fand am 25. August das diesjährige
4-Länderturnier statt. Leider meldeten sich die Tschechen eine Woche vor dem
Turnier ab, und somit war es halt nur noch ein 3-Länderturnier zwischen Polen,
Belgien und der Schweiz. Unser Wettkampf fand im Rahmen eines SLV Meetings
statt. Das war auch der Grund, dass sehr viele Athleten anwesend waren, was
wiederum zu Verzögerungen bis zu 2 Stunden führte…
In den Disziplinen Kugelstossen, Sperrwerfen, Diskus (Männer), 100 Meter,
400 Meter (Männer), 800 Meter, 1500 Meter (Männer), 5000 Meter (Männer),
Weitsprung, und Staffel (Frauen 4x100 Meter, Männer: Schwedenstaffel)
versuchten wir, möglichst viele Punkte zu erreichen. Wir Frauen lieferten mit
knapp 2 Sekunden Vorsprung in der Staffel die ersten Punkte fürs SVSE-Team.
Auch unsere Mittelstreckenläufer waren eine Klasse für sich. Bei den
Wurfdisziplinen waren uns die Polen aber meistens ziemlich überlegen. Somit war
klar, dass wir den Titel nur verteidigen können, wenn die Männerstaffel den
ersten Rang erreicht. Stebi erreichte auf der 400 Meter Strecke einen
beachtlichen Vorsprung. Erst auf dem dritten Teilstück wurde unser Team von den
Polen überholt. Zuerst konnte Zimmi auf Position 4 nochmals ein wenig
aufschliessen, erlitt aber nach wenigen Metern eine Zerrung und landete leider
nur noch auf Platz 2. Somit war der Traum von der Titelverteidigung um winzige
2 Punkte geplatzt.
Nach dem Wettkampf fuhren wir nach Aetigen, wo beim Hornussen und einer
gemütlichen Grillparty bis spät gefeiert wurde.
Wir freuen uns schon alle auf die Revanche
in Polen nächsten Sommer.
4-Ländertreffen 2006
Am diesjährigen 4-Ländertreffen nahmen vom ESV RM folgende Athleten/innen
teil:
Nach einer Nacht im berühmten österreichischen Schlafwagen, nach
wissenschaftlichen Schätzungen aus dem Jahre 37v.Chr, kamen wir mit bevorzugten
Bedingungen für die Frauen (wegen eines gutgesinnten Fahrbegleiters) in Benesov
an. Am Nachmittag folgten wir den Spuren von Franz Ferdinand und seinen 300'000
Jagdtrophäen.
Samstag Morgen, 8.15Uhr, nervös und
top-motiviert warten wir auf den Bus, der nicht kommt. Eine Stunde später: Wir
warten auf den Zug, der nicht kommt. Schlussendlich quetschen wir uns nach
etwas Verweilen in Benesov in den extrahaltenden Bummelschnellzug nach Prag.
Von dort geht es weiter mit dem Bus direkt ins Stadion, wo unser Wettkampf mit
zwei Stunden Verspätung beginnt. Nach dem Motto: „Alles oder Nichts“,
entscheiden wir uns für das „Alles“. Mit (?) Medaillen erringen wir uns den
Gesamtsieg dieses Vierländerwettkampfes 2006. Unseren Werfern (Namen) gelang
Grosses, sie liessen hinter sich die Gegner mittels jeden Stosses. Marco
Stettler hat’s geahnt, und sich seinen 5000er-Weg im nassen Regen und auch ohne
Nagelschuhe gebahnt. Rolf Stebler und Luzia Mathis war das Glück besonders
hold, sie holten sich je gleich dreimal Gold! Auch Wetterkapriolen konnten die
Siege der unschlagbaren Macht keine Sekunde gefährden, stimmt’s Stebi;)?
Glückerfüllt und immer noch keineswegs müde von den Erfolgen, kehren wir
mit dem Siegesbus und knapp vorhandenem Benzin Richtung Benesov zurück. Mit
bester Unterhaltung der hintersten Reihe tockern wir mit knapp 80km/h der
Autobahn entlang. Absolutes Highlight bescherte uns den Extrahalt der
tschechischen Schönheit, die wir Jennifer Aniston nannten, die mal kurz hinter
den undichten Büschen verschwand…
Nach wohlverdienter Dusche findet im Speisesaal die Siegerehrung statt. Ein
tosender Applaus nach dem andern folgt. Wir freuen uns sehr, dass unsere
Betreuer Jürg Ritz und Pierre-Michele Venez für unser Team Schweiz den ersten
Preis entgegen nehmen. Bravo!
Nach dem Essen folgt ein heiterer, gegenseitig angefeuerter Sing-Contest
zwischen den Nationen. Zur Feier des Tages gönnten sich auch die Polen einen
gehörigen Schweizer-Schnupf!
Eine durchfeierte Nacht der Vergangenheit angehörend, kehrt die Hälfte der
Schweizerdelegation wieder zurück zur Arbeit, während die Anderen Prag, die
Goldene Stadt, geniessen.
Annina Gutmann
ESV RM

Leichtathletik-Kurs
in Willisau vom 06.05.-08.05.2006
Unser diesjähriger
LA-Kurs begann mit dem LA-Meeting in Willisau,
welches gleichzeitig auch die Schweizermeisterschaften des öffentlichen
Verkehrs, Post und Swisscom waren.
Das Wetter zeigte
sich von der freundlichen Seite und so stand einem sportlich hoch stehenden
Wettkampf nichts mehr im Wege.
Nach den erfolgreichen
Wettkämpfen quartierten wir uns im Hotel Post in Willisau ein, einem
gemütlichen Gasthaus wo wir wiederum mit währschaften Mahlzeiten verwöhnt
wurden.
Gegen den Abend
trafen noch weitere Teilnehmer ein und so genossen wir zusammen einen feinen
Znacht und frischten alte SVSE-Erinnerungen auf. Jürg informierte uns auch
bereits über die bevorstehende Vierländermeisterschaft welche dieses Jahr in
Prag ende August stattfinden wird.
Anschliessend
stürzten wir uns noch ins Willisauer Nachtleben, wo sich die Einten knallharte
Dart-Duelle bis spät in die Nacht lieferten.
Am Sonntagmorgen
war aber nichts mit ausschlafen da uns ein abwechslungsreiches Training
bevorstand. So besammelten wir uns bereits um 07.30 beim Morgenessen, wobei
manche friedlich ausgeschlafen erschienen, andere sich aber über nervende
Nachtruhestörung oder diesmal nicht über durchhängende, sondern nicht genug
lange Betten beklagten.
Unsere müden
Geister wurden aber sofort bei einem lockeren Morgenfooting durch das noch
verschlafene Willisau geweckt. Danach waren wir mehr oder weniger topfit und
führten unser Training mit einem intensiven Badminton spielen weiter und
erholten uns danach im Hallenbad beim Aqua-Fit.
Nach dem
Mittagessen erklärte uns Christoph die richtige Anwendung einer Pulsuhr während
dem Training und die anschliessende Auswertung der Daten. Das Interesse hielt
sich aber in Grenzen, da die Meisten einen ausgiebigen Mittagsschlaf
bevorzugten.
Danach stand ein
individuelles Training auf dem Programm: Gruppe LA widmete sich dem
Kugelstossen und Sprint, Gruppe Lauf wurde unter der Führung von Franz in
Richtung Napf getrieben.
Da Jürg schon am
späteren Nachmittag abreisen musste übernahm Marco das Zepter und führte uns in
die Kunst des Tennisspielens ein. Nach ersten Anfangsschwierigkeiten lieferten
wir uns hartumkämpfte Doppels und konnten fast nicht mehr mit Spielen aufhören.
Dies hatte aber zur
Folge dass manche beim Abendessen Mühe bekundeten eine Flasche hochzuheben um
ein Glas Wasser einzuschenken und sich ausfallende Wehwehchen wie „Füdliweh“
und sonstiger undefinierbarer Muskelkater am ganzen Körper bemerkbar machte.
Deshalb hatten wir
uns nach diesem aktiven Tag ein kühles Bier reichlich verdient und wir
verbrachten den Abend wiederum beim Dart und Billiardspielen.
Da am nächsten Tag
der Theorieteil über Stop Risk und Unfallprävention leider nicht stattfinden
konnte, wurde das Nachmittagsprogramm kurzerhand auf den Morgen verschoben und
wir wärmten uns mit einem schweisstreibenden Unihockey auf. Zum Ausklang gab es
dann noch Training nach Lust und Laune.
Danach liessen wir
es uns nochmals bei einem feinen Zmittag gut gehen und machten uns schon bald
auf den Heimweg!
Ein grosses Merci
an Jürg und Marco für die wiederum tolle Organisation und bis bald in Prag!
Martina Schürch
Mitglied ESV-RM
Leichtathletik
Schweizermeisterschaften 2005
Bei
herrlichem Sommerwetter fanden am 27. August 05 im Wankdorf die Leichtathletik
Schweizermeisterschaften der Post/Swisscom und SVSE statt. Leider waren wir nur
24 Athleten.
Leistungen
der ESV Atheltinnen:
100m
1.
Arianne Burkhard 13.32
2. Marlise Zysset 13.40
200m
2. Arianne Burkhard 27.63
Kugelstossen
1.
Marlise Zysset 9.57
Weitere
Resulate unter www.svse.ch
USIC 2005 Olomouc, CZ
10. Juli – 16. Juli 2005
An der diesjährigen
USIC Meisterschaft konnten vier ESV RM Frauen teilnehmen. Hier einen
ausführlichen Bericht von Ariane Burkhard:
Am
Sonntagabend besammelten wir uns um 22 Uhr am HB in Zürich. Nachdem wir die
Wettkampfbekleidung gefasst hatten, stiegen wir in den Nachtzug nach Prag. In
der Tschechischen Hauptstadt mussten wir uns alle mächtig sputen um den IC nach
Olomouc (5 grösste Stadt in Tschechien) zu erwischen. Nach einer knapp 15
stündigen Reise wurden wir am Bahnhof herzlich von unserem Betreuer Petr
empfangen. Er führt uns zu der Universität von Olomouc, wo wir die ganze Woche
untergebracht waren. Wir teilten uns je ein Zimmer zu 2. Je nach Lust und Laune
wurde das nahe gelegene Stadion oder das Altstädtchen erkundet. Ganz „fleissige
Bienen“ gingen auch ein wenig trainieren.
Am
Dienstag ging es bereits früh auf den traditionellen USIC Ausflug. Das
Organisationskomitee entführte uns nach Kromeriz. Zuerst schauten wir das
prunkvolle Schloss an. Gegen Mittag überraschten uns die Tschechen mit einem
herrlichen Buffet à discretion in einem Irrgarten.
Hoppla,
bereits war Mittwoch, der 1. Wettkampftag. Mit einer kleinen Eröffnungsfeier
wurden die Nationen von den Funktionären begrüsst. Am Start waren Teams aus
Russland, Indien, Finnland, Frankreich, Polen, Bulgarien, Deutschland, Belgien,
England, Österreich, Ungarn, Slowakei, Dänemark und Tschechien. Das Niveau war
gut durchmischt. Von der Olympia Teilnehmerin bis zur tschechischen „Oma“ war
alles vertreten. Schon früh holte Raphael Fuchs die erste Medaille für die
Schweiz im 1500m Lauf. Er belegte den ausgezeichneten 3 Rang hinter den Russen.
Bereits nach dem ersten Wettkampftag waren die geforderten Medaille und Diplome
(1 Medaille + 6 Diplome) von TK
Nach
der Rangverkündigung fand am Abend eine fröhliche Abschlussparty statt. Bis in
die frühen morgen stunden wurde getanzt und gefeiert.
Am
nächsten Morgen mussten wir leider schon wieder die Koffer packen. Nachdem
Mittagessen fuhr unser Zug wieder in Richtung Prag. Doch bevor wir die
Heimreise antreten konnten, mussten wir den Russen noch ein „Schnäppchen“
schlagen. Ein Russe hatte sich Schweizer Stachelschuhe unter den Nagel
gerissen. Um diese zurück zubekommen, mussten wir den Bahnhofvorstand von
Olomouc überzeugen, dass er uns Zugang zum Gepäckraum der Russen verschaffte.
Was uns nach einer Schoggi-Bestechung *grins* auch gelang und prompt fanden wir
auch die vermissten Nagelschuhe. Danach konnten wir beruhigt die Heimreise
antreten. Diese verlief problemlos und am Samstag um 06.20h fuhren wir wieder
im Zürcher HB ein.
Wenn
es in Tschechien ein wenig besseres Essen gegeben hätte, wären wir alle
bestimmt noch länger geblieben. Denn die Stimmung im Schweizer Team und der
Zusammenhalt war einfach Spitze und es war für alle ein super Erlebnis;)
Ariane
Burkhard
Resultate
von den ESV RM Teilnehmerinnen (Top Ten Resultate):
100 m
10. Gutmann Annina 13.22
400 m
7. Burkhard Ariane 65.31
Weitsprung
2. Gutmann Annina 5.39 m
10. Zysset Marlise 4.56 m
Kugelstossen
7. Schürch Martina 10.04 m
8. Zysset Marlise 9.11 m
Diskuswerfen
7. Burkhard Ariane 24.61 m
9. Schürch Martina 19.92 m
Speer
6. Gutmann Annina 90 31.45 m
10 Schürch Martina 83 21.45 m
4x100 m (SVSE Rekord)
4. SVSE Team (Burkhard Ariane, Mathis Luzia, Gutmann Annina, Zysset
Marlise) 50.42
4x400 m (SVSE Rekord)
5. SVSE Team (Zysset Marlise, Burkhard Ariane, Gutmann Annina, Mathis
Luzia) 4:13.73